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Das Laserschweißen von feuchtem Polyamid lässt sich in vielen Fällen nicht vermeiden und stellt eine besondere verfahrenstechnische Herausforderung dar. Grundsätzlich ist das Laserschweißen ein sehr innovatives Fügeverfahren. Es zeichnet sich dadurch aus, dass die Energie zum Aufschmelzen der beiden thermoplastischen Fügepartner erst dort entsteht, wo sie benötigt wird – im Gegensatz zu Alternativverfahren.

Das Verschweißen von unterschiedlichen Kunststoffen ist verfahrensabhängig. Beim Heizelementschweißen werden die Fügeflächen entweder durch Kontakt mit einem beheizten Heizelement oder berührungsfrei durch Infrarotstrahlung erwärmt. Um ein Anhaften der Schmelze beim Heizelementschweißen zu vermeiden, sind die Heizelemente mit Teflon beschichtet.

Das Quellen von Polyamid wird durch Wasseraufnahme hervorgerufen. Verantwortlich dafür ist die stark polare Amidgruppe.Das aufgenommene Wasser wirkt dabei wie ein äußerer Weichmacher und verbessert die Zähigkeit des Kunststoffs. Aufgrund ihrer makromolekularen Struktur weisen Kunststoffe ein freies Volumen auf. Obwohl das Molekül Wasser vergleichsweise klein ist, quillt Polyamid durch Feuchtigkeitsaufnahme auf.

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